Baustromverteiler Erdung / Erdungswiderstand / richtig erden

Wie jede andere elektrische Anlage auch, müssen auch Anlagen auf Baustellen mit einer Schutzmaßnahme gegen indirektes Berühren ausgestattet werden. Der Elektriker vor Ort der mit dem Errichten der Baustromanlage beauftragt wird , entscheidet welches System er für zweckmäßig hält. Er entscheidet ob im jeweiligen Fall das TN-System oder das TT-System zweckmäßiger ist.

Baustromverteiler Erdung in den verschiedenen Netzsystemen

Ein Anwenden des TN-C Systems ist nur zulässig, wenn Leitungsquerschnitte von mindestens 10 qmm Cu oder leitwertgleich 16 qmm Al verwendet werden. Die Lage der Leitungen dürfen während des Betriebs nicht verändert werden, also nicht bewegt, und müssen einen mechanischen Schutz erhalten.

Eine Baustromverteiler Erdung sollte im TN-System zur Gewährleistung einer sicheren Erdverbindung möglichst bei allen Baustromverteilern vorgesehen werden. Im TT-System dagegen erfordern die Abschaltbedingungen eine niederohmige Erdverbindung.

Dazu muss jede Baustromverteiler Erdung separat erfolgen. Handelsübliche Baustromverteiler dürfen zwar im IT-Netz nicht eingesetzt werden, sollte das IT-Netz aber hinter dem Speisepunkt eingesetzt werden ist auch hier eine Baustromverteiler Erdung erforderlich.

Um die Schutzmaßnahme dauerhaft sicherzustellen, ist insbesondere bei der Verwendung von Erdspießen auf eine fachgerechte und zuverlässige Ausführung der Erdung zu achten.

Da die Hersteller von Baustromverteilern nicht wissen, welchem Netzsystem hinter dem Speisepunkt der Vorrang gegeben wird, ist jeder Baustromverteiler mit einem Erdspieß zur Baustromverteiler Erdung ausgestattet, zur wahlweisen Bedienung. Der Erdspieß muss im TN-System ja nicht zum Einsatz kommen, dort wird er nicht benötigt. Auch als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme zur Baustromverteiler Erdung ist er hier nicht erforderlich, kann aber trotzdem zusätzlich verwendet werden.

Baustromverteiler Erdung – Baustromverteiler richtig erden

Die Baustromverteiler Erdung hat eine Schutz- und Zweckfunktion zu erfüllen. Baustromverteiler richtig erden heißt, Personen vor zu hoher Berührungsspannung und Sachwerte vor thermischen oder mechanischen Schäden zu schützen. Aufgabe der Baustromverteiler Erdung ist es, Ströme sicher gegen Erde abzuleiten, die bei Kurzschlüssen entstehen.

Mit der Baustromverteiler Erdung wird eine sichere Brücke zum Erdboden hergestellt. Sie stellt sicher,dass beim Auftreten eines Fehlers, Personen vor gefährlichen Berührungsspannungen zu schützen. Baustromverteiler richtig erden hat zum Ziel eine Art Potentialausgleich herzustellen, durch den eine möglicherweise auftretende Spannung kurz geschlossen werden kann.

Die Baustromverteiler Erdung weist jedoch, wie jede andere leitfähige Verbindung, einen gewissen Widerstand auf, den Erdungswiderstand.

Der Erdungswiderstand wird zwischen Bezugserde und dem Anschlusspunkt der Erdungsanlage gemessen und muss möglichst niederohmig sein. Um ihn bei der Baustromverteiler Erdung zu messen gibt es verschiedenen Messverfahren. Um Fehlmessungen zu vermeiden ist auf metallische Rohre, Erdkabel oder Wasseradern zu achten. Außerdem ist der spezifische Erdungswiderstand witterungsbedingten jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen.

Zur wirksamen Gestaltung einer Baustromverteiler Erdung gegen elektrischen Schlag, ist eine Schutzerdung unumgänglich. Um einen Baustromverteiler richtig erden zu können, werden meist Staberder verwendet. Je nach Beschaffenheit des Bodens sind diese jedoch einer mehr oder weniger starken Korrosion ausgesetzt. Auch Beschädigungen bei Erdarbeiten auf der Baustelle sind nicht ausgeschlossen.

Die Wirksamkeit der Baustromverteiler Erdung muss langfristig sichergestellt werden und erfordert eine intensive Überwachung des Erdungswiderstand. Die Baustromverteiler Erdung muss nach der Errichtung und vor Inbetriebnahme überprüft werden. Bei der Überprüfung sind die Ausführung, der Ausbreitungs-Erdungswiderstand und die zur Messzeit vorherrschenden Witterungsbedingungen sorgfältig zu protokollieren.

Die Baustromverteiler Erdung erfolgt durch einen feuerverzinkten Erder, der möglichst als Kreuzerder ausgebildet sein soll. Die notwendige Erdleitung besteht aus einer flexiblen, einadrigen Gummischlauchleitung vom Typ H07V-K 10qmm mit grün-gelber Ummantelung. Die Wirksamkeit der separaten Erdung ist durch Messen vom Elektroinstallateur vor der Inbetriebsetzung zu prüfen.

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