Baustromverteiler 63 A

Der wohl meist gebrauchte Baustromverteiler für den Eigenheimbau, sowie anderer kleiner bis mittlerer Baustellen, ist ein Baustromverteiler 63 A. Ein Stromfluss von 63 A lässt sich noch mit einem normalen Drehstromzähler messen. Es ist keine Wandlermessung notwendig, was einen größeren Schrank bedingen würde. Mit 63 A lassen sich auf diesen Baustellen die meisten Verbraucher anschließen.

Wird für den Eigenheimbau oder einer anderen kleinen bis mittleren Baustelle zusätzlich ein Kran benötigt, ist mit einer Leistung von etwa 30 kVA zu rechnen. Dieser Bedarf kann ohne Probleme aus dem Ortsnetz gespeist werden. Der Anschluss eines Baustromverteiler 63 A erfolgt entweder über einen Anschlussschrank oder über einen kombinierten Anschluss-Verteilerschrank.

Für die Dimensionierung ist es allerdings wichtig, vorab die Leistungsaufnahme aller Verbraucher zu ermitteln. Man sollte sich dabei einen Spielraum nach oben einkalkulieren, allerdings so, dass sich nicht die Kosten für den Baustromverteiler erheblich erhöhen. Ein Baustromverteiler 63 A kann eine maximale Leistung von etwa 30 kW mit einer Sicherheit von 7,5 kW verkraften.

Für die Ermittlung der Leistungsaufnahme sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen, denn bei der Betrachtung von Licht- und Kraftstrom gibt es im Bezug auf Wirk- und Scheinleistung unterschiedliche Betrachtungsweisen. Ob der Baustromverteiler 63 A reicht, kann nur mit einer komplizierten Formel ermittelt werden und Gleichzeitigkeits- und Leistungsfaktor mit einfließen.

Gängige Geräte auf einer Baustelle für den Baustromverteiler 63 A

Ein Schrägaufzug bewegt sich in einem Leistungsbereich von ca. 1,2 kW bis 9,6 kW, was einer Traglast von 0,15 t bis 0,3 t entspricht. Während bei 1,2 kW noch eine Wechselstromsteckdose genügt muss der Baustromverteiler 63 A für eine Leistung des Schrägaufzuges von 9,6 kW mindestens mit einer 16 A CEE-Steckdose ausgerüstet sein. Das gleiche gilt für einen kleinen Kran mit einer Leistungsaufnahme von etwa 10 kW.

Bei den Geräten für die Bodenverdichtung sieht es ähnlich aus. Rüttler und Stampfer mit Elektromotoren verbrauchen in der Regel nicht mehr als max. 3 kW. Das lässt sich über eine Wechselstromsteckdose oder eine 16 A CEE Steckdose realisieren. Für den Baustromverteiler 63 A kein Problem.

Eine Mischmaschine mit einer Trommel hat in etwa ein Volumen von 400 Litern. Größere Trommeln haben auch schon mal 750 Liter Inhalt. Mit einer Leistung von ca. 7,5 kW immer noch über die 16 A CEE Steckdose am Baustromverteiler 63 A anzuschließen.

Größere Zwei-Wellen-Trogmischer kommen auf kleinen Baustellen kaum zum Einsatz, wären aber mit der kleinsten Variante von 15 kW noch über den Baustromverteiler 63 A an einer 32 A CEE-Steckdose anschließbar. Große Mischer können schon mal mit einer Leistung von 200 kW und einem Volumen von 6 m³ aufwarten, welche ein Baustromverteiler 63 A nicht mehr verkraftet.

Für kleinere Mischarbeiten hat sich ein Handrührgerät bestens bewährt. In einem kleine Bottich lassen sich damit schnell Farben oder ähnliches mischen. Mit max. 1,5 kW kein Problem für den Baustromverteiler 63 A. Interessanter wird es schon bei den Betonpumpen. Während kleine mit 500 Watt auskommen, benötigen die Großen mehrere 100 kW. Diese sind für den Baustromverteiler 63 A nicht zu stemmen und für kleine und mittlere Baustellen auch nicht notwendig.

Auch Druckluftgeräte werden auf einer Baustelle benötigt. Größere Kompressorstationen kennen wir aus dem Straßenbau. Sie werden meisten durch ein Dieselaggregat betrieben. Ein kleinerer Kompressor benötigt einen Stromanschluss. Die kleinsten von ihnen benötigen gerade einmal 1,5 kW Leistung. Ein Klacks für den Baustromverteiler 63 A.

Pumpen können für einen großen Stromverbrauch auf Baustellen sorgen, zumindest dann, wenn Grundwasser abgepumpt werden muss. Während kleine Schmutzwasser- oder Söffelpumpen mit Wechselstromanschlüssen auskommen, kann es bei einer ständigen Grundwasserabsenkung durchaus an die Grenzen des Baustromverteiler 63 A kommen.

Bis etwa 37,5 kW, was einem CEE Anschluss von 63 A entspricht, kann der Baustromverteiler 63 A gerade noch verkraften, aber nur für kurze Zeit und ohne das andere Verbraucher angeschlossen sind. Man sollte sich also vorher gut informieren, welche Geräte und Maschinen auf der Baustelle benötigt werden.

Für alle anderen elektrisch betriebenen Handwerkzeuge und die Baustellenbeleuchtung reicht der Baustromverteiler 63 A dicke aus. Bohrmaschinen, Kreissägen oder Biegemaschinen liegen alle im Bereich der 16 A Steckdosen, egal ob Wechselstrom oder CEE Anschluss.

One thought on “Baustromverteiler 63 A

  • 5. Mai 2017 um 7:50
    Permalink

    sehr geehrte Damen und Herren,

    für ein Event brauchen wir

    1x CEE 32 A 6x bzw.maximum
    1x CEE 16 A 8x bzw.maximum
    1x Schuko Steckdosen einzelabgesichert 12 X bzw.maximum

    der Anschluss erfolgt über ein Notstrom Aggregat
    der Anschluß ist noch nicht bekannt

    besuche aber das wir 2x 125 A und 2 mal 63A bekomme

    meine Handynummer xxxxxxxxx

    bitte um kurzfristige Rückfrage bzw. Antwort

    Antwort

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